Darm Regeneration
Gewichtsreduzierung und Verdauungsförderung durch Darmpilz-Therapie
Ablauf der Darmpilz-Therapie
Pilzbesiedelungen des Verdauungstraktes erfolgen vor allem durch Pilze aus der Gruppe der Hefen. Wie alle Pilze brauchen auch Hefen zum Existieren eine organische Kohlenstoffquelle, weil sie nicht imstande sind, aus Kohlendioxid und Wasser Kohlenhydrate aufzubauen. Die wichtigsten und am leichtesten zugänglichen Quellen für organischen Kohlenstoff sind alle einfachen Zuckerarten wie Traubenzucker, Fruchtzucker, Rohr- und Rübenzucker oder Malzzucker.
Neben dem Vermeiden zuckerhaltiger Nahrungsbestandteile ist es wichtig, die Hefe-Nester im Dünn- und Dickdarm auf mechanische Art zu beseitigen. Dazu dient die reichliche Zufuhr von Ballaststoffen. Zusätzlich zur richtigen Ernährung ist auch die Beachtung einiger grundlegender hygienischer Maßnahmen wichtig: In jedem Fall sollte vor Beginn der antimykotischen Therapie die Zahnbürste gewechselt und – wenn nötig – eine mundhygienische Sanierung durch den Zahnarzt durchgeführt werden. Die folgenden diätetischen Hinweise basieren auf den grundlegenden Arbeiten von Prof. Dr. Rieth. Die Dauer der diätetischen Maßnahme hängt vom Ausmaß der Pilzbesiedelung ab. In der Regel muss die strenge Diät über ca. vier Wochen eingehalten werden. Anschließend sollte noch für einige Wochen eine gemäßigte zuckerarme Kost eingehalten werden.
Damit die Therapie erfolgreich wird, sollten folgende Voraussetzungen erfüllt sein
- Darmpilz-Diät - Beginnen Sie am besten mit Darmreinigen, wie z. B. Klaubersalz oder Sauerkrautsaft.
- Vermeidung bzw. Reduzierung von Elektrosmog im Schlafraum.
- Äußerliche Ölbehandlung, morgens und abends, 2-3 Tropfen Öl um den Bauchnabel einreiben.
- Am Ende der Therapie bekommen Sie einen speziellen Darmaufbau.
Wie ernähren Sie sich während der Therapie?
| Verboten | Erlaubt |
| Zucker in jeder Form | Fleisch und Wurstwaren (nicht paniert, möglichst wenig Schweinefleisch), Fisch, Eier |
| Trauben- und Fruchtzucker | Gemüse, Salate, Nudeln, Zwiebeln, Garten-kräuter, Reis (in geringen Mengen) |
| Honig, Konfitüren, Marmelade | Milch, Käse, Sauermilchprodukte (ohne Zucker), Butter |
| Schokolade, Süßigkeiten | Mango, Papaya, Zitronen, saure Äpfel (nicht mehr als zwei pro Tag) |
| Zuckerhaltige Mehlspeisen, wie Kuchen, Torten, Kekse, Hefegebäck | Kaffee, Tee (in nicht zu üppigen Mengen), Mineralwasser, trockene Weine |
| Süßes Obst (roh und gekocht) speziell Weintrauben, Orangen, Pfirsiche, Pflaumen etc. | Salz, Gewürze, zuckerfreie Süßstoffe (Saccharin, Cyclamat) |
| Süße Obst- und Traubensäfte | Feingemahlenes Müsli |
| Limonade, Cola, Bier, süße Weine, Apfelwein etc. | Feingemahlenes Sauerteigbrot |
| Grobgemahlenes Müsli | |
| Grobgeschrotetes Brot | |
| Brotsorten mit Hefe |
Kurzgesagt, verboten ist: Hefe, Zucker, Fruchtzucker (außer den erlaubten 4 Obstsorten)

